Freitag, 28. August 2009

Konstantes Chaos


Tja, da hat sie mich wieder, die gute alte Schule. Und da dies nun leider wieder der Ort ist, an dem ich einen Großteil meines Lebens verbringe, an dem ich esse, schlafe und sonst auch noch alles andere tue, gibt es zur Zeit nicht viel mehr zu berichten, als dieses leidvolle Thema.

Nun ist doch erst eine Woche vergangen, seitdem ich qualvoll aus der wunderbar, träumerischen Trance der Ferien gerissen wurde und schon sitze ich wieder hier in meinem alt bekannten, völlig überfordernten Zustand und starre unentwegd auf diesen riesigen Müllberg, der sich früher einmal Schreibtisch nannte.
Gerade am ersten Schultag kam mir schon in den ersten Minuten ein Schwall von fast zu ekelhaft betitulierenden Euphorie der Lehrer entgegen, wobei ich mich doch so felsenfest auf ein beiläufiges Nichtstun eingestellt hatte.
Tja, Pech gehabt! Würde ich mal sagen.

Und in diesem neuen, erkenntnisreichen Zustand lies ich mich doch nur allzu gern freiwillig in den Sog des Du-machst-bald-Abi-Zugs ziehen.

So, nur um hier mithalten zu können, brauchte ich einen Plan. Etwas, was mir vorher nie einfiel, etwas, was diesmal funktionieren würde und meine Motivation weckte.
Ich muss leider gerade hier abbrechen... denn bis jetzt fiel mir wirklich noch nichts lukratives ein.
Ein neu angeschafftes Notizbuch hat bis jetzt schon mal seinen Teil getan, denn das System der davor genutzten To-do-Listen mahnte mich auch schon nach kurzer Zeit und die Zettelwirtschaft wuchs mir über den Kopf. Vorausgesetzt die Zettel tauchten denn auch irgendwann nochmal auf...

Und so kann ich nur sagen: Abi, ich komme!

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