Es war gestern. Ein Anflug von hochmotivierendem Euphoriegefühl drängt meine Mutter und mich, in den uns nahgelegenen Sonderpostenmarkt zum Einkauf von Möbeln und diversen anderen Einrichtungsgegenständen.
So weit so gut. Meine M. verliebt sich auch sofort in diesen riesigen Garderobenständer, dort auf der kleinen Empore, in der hintersten Ecke des ganzen Marktes.
Unser erster Gedanke: Wie soll dieses Monstrum bloß in unser Auto passen und wie kriegen wir das Teil überhaupt bis da vorne zur Kasse?
Nach kurzen Überlegungen entscheiden wir, den Kofferraum zur Not offen zu lassen, um das Stück nach Hause zu transportieren und ich erkläre mich dazu bereit ihn bis an die Kasse zu wuchten.
Also los gehts, der Garderobenständer zwängt sich mit Sarah im Schlepptau durch die überaus engen Gänge, vorbei an den gaffenden Menschen, vorbei an der Gruppe von älteren Herren (der Gedanke an ein paar hochqualifizierte Heimhandwerker drängte sich mir auf...), die uns mit ihrem klischeebehafteten,mitleidserregenden Blick treffen.
Endlich an der Kasse! Nur noch ein paar Meter, dann sind wir hier draußen.
Denkste!
Die überaus freundliche Kassiererin besitzt die Güte, uns ganz vorne an der Kasse darauf hinzuweisen, dass dieses Montrum in meiner Hand leider nur das Schauobjekt ist. Die abgepackte Version würden wir ganz am anderen Ende des Marktes im Regal finden.
Ob mir das unangenehm ist? Nein, schlimmer. Ich schäme mich.
Also auf zurück. Mit hochrotem Kopf befördere ich den 2m Garderobenständer vorbei an den gaffenden Menschen und den selbstlosen Heimhandwerkern, dessen Blicke nun noch ein bisschen mitleidserregender und klischeebehafteter werden, zurück auf die kleine Empore.
Der abgepackte Ständer ist schnell gefunden. Seine Größe beträgt ca. 1/5 des aufgebauten Schauobjekts. Ich frage meine M. ob sie immer noch Angst hat, er könne nicht ins Auto passen...
Dienstag, 13. Oktober 2009
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Veränderungen
Eine Tatsache ist, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich sie hasse oder liebe.
Natürlich gibt es die guten und die schlechten Veränderungen, doch beide laufen doch auf das selbe hinaus: Dass du das Alte aufgeben musst.
Im Endeffekt will ich die Veränderungen ja auch. Denn mal ehrlich? Wer will denn schon sein ganzes Leben lang auf ein und der selben Stelle stehen bleiben. Uns quält doch nur die Angst, dass das, was neues kommen mag, dem alten Zustand nicht das Wasser reichen kann.
Und vielleicht kann es das ja auch nicht... aber dann sollten wir doch wenigstens den Mut haben ein Risiko einzugehen. Denn dieses Risiko gibt uns ja auch die Möglichkeit einer positiven, schönen Veränderung und das ist doch das, was wir alle anstreben.
Glücklich zu sein.
Also stürzen wir uns doch in das Leben. Und nutzen wir doch jede Chance, die uns geboten wird.
Ohne Zweifel und ohne Ängste.
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